06 – Du fühlst dich besser als Pflanzenesser; wechselst du mit?

Resistenz gegen Pflanzenernährung?

Gegen eine Veränderung der Produktion und des Verbrauchs von tierischer und pflanzlicher Nahrung gibt es viel Widerstand. Vor allem gegen weniger Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Warum eigentlich? Und wer wird die Veränderung führen und erklären, dass es notwendig ist? Oder werden wir es selbst tun?

Klingt das interessant? Lies dann weiter – es ist eine lange Geschichte geworden, aber wenn ich es richtig geschrieben habe, wird es dein Leben und deinen ‘Lifestyle‘ für immer verändern.

Für meine Blogs waren die Offenheit gegenüber und das Management persönlicher Veränderungen des ‘Lifestyles‘ von zentraler Bedeutung; die erste (Wechsel der Insulintherapie) von oben (‘top-down‘) und die letzte (Ernährungsumstellung) von unten (‘bottom-up‘). Als Follow-up beschreibe ich hier, wie die Menschen, meiner Meinung nach, eine Veränderung des ‘Lifestyles‘ sehen. Eine andere Lebensweise, wenn es um die Produktion und den Konsum von Tieren und Pflanzen geht, was zu einem ‘Lifestyle‘ mit weniger tierischen und mehr pflanzlichen Lebensmitteln führt: du fühlst dich besser als Pflanzenesser.

Natürlich nutze ich meine persönliche Erfahrung, wie in Blog 5 beschrieben, meine Change Management Erfahrung aus der Geschäftswelt und vor allem ‘common Sense‘! Gesunder Menschenverstand sollte man eigentlich immer verwenden.

Change-Management

Hierüber gibt es eine Menge zu lesen, in Büchern und im Internet. Das ist nicht verwunderlich, denn Unternehmen arbeiten ständig an Veränderungen oder Umstrukturierungen, insbesondere wenn sie versuchen, sich in einem wettbewerbsintensiven Markt zu behaupten. Ein sehr einfaches Beispiel zur Veranschaulichung: ein Führer, ein CEO (los geht’s mit Abkürzungen, Chief Executive Officer, der Chef wirklich) will etwas innerhalb des Unternehmens ändern und vermittelt eine gute und überzeugende Geschichte, wie das ‘schau-weil-deshalb‘ Prinzip: schau, die Kunden und unsere Aktionäre sind unzufrieden, weil wir zu viele Kosten machen, um unsere Produkte auf dem Markt wettbewerbsfähig zu machen, deshalb fangen wir an, anders, effizienter zu arbeiten.

Selbst die erfolgreichsten Veränderungen haben in erster Linie, in größerem oder geringerem Maße, zum Widerstand aufgerufen – JEDE Veränderung führt IMMER zu einer gewissen Art an Widerstand. Bei der Vorbereitung auf eine Veränderung ist es äußerst wichtig, möglichen Widerstand zu erkennen und entsprechende Pläne zu entwickeln. Im Internet kann man einiges über den Widerstand gegen Veränderungen finden. In Torsen Ricks Blog zum Beispiel konnte ich seiner Aufzählung die typischen/häufigsten Gründe für den Widerstand gegen Veränderungen zustimmen.

Ich bin gegen die Veränderung, weil:

  1. Ich verstehe den Grund/die Notwendigkeit für die Änderung nicht
  2. Ich habe Angst vor den unbekannten Folgen der Veränderung
  3. Ich weiß nicht, ob ich an dieser Veränderung teilnehmen kann – bin ich geeignet?
  4. Ich mache gerne weiter, was wir immer gemacht haben
  5. Ich glaube nicht, dass die Änderung richtig geleitet werden kann
  6. Ich fürchte, diese Veränderung ist auch ein Hype
  7. Ich wurde nie gefragt, was ich davon denke
  8. Ich bin nicht informiert – Schlechte Kommunikation
  9. Ich möchte meine Routine nicht brechen: ich mache es immer so
  10. Ich bin fertig mit allen Änderungen
  11. Ich werde nicht besser davon, andere werden ja besser
  12. Ich weiß nicht, was es mir bringen wird

Weil ich es so wichtig finde, noch einmal: bei JEDER Veränderung muss man immer Verständnis für den Widerstand zeigen, den (Gruppen von) Menschen IMMER bis zu einem gewissen Grad, für kurze oder lange Zeit, haben werden.

Welchen Widerstand sollten wir bei einer drastischen Veränderung von Produktion und Verzehr von Tieren und Pflanzen in Kauf nehmen, um letztlich weniger tierische und mehr pflanzliche Nahrung zu erhalten?

1) Der Grund für die Änderung ist unklar:

Wie ich in den persönlichen Blogs 4 und festgestellt habe, sind mir die Gründe, warum wir weniger tierische und pflanzliche Produkte produzieren und konsumieren sollten, klar geworden – und vor mir gab es viele andere, den es richtig klar war. Dennoch isst wahrscheinlich nur etwa 1% der Weltbevölkerung hauptsächlich pflanzliches und/oder veganes Essen.

“Du wirst es nur sehen, wenn du es erkennst!“

Ich selbst habe die Gründe erst nach 50 Jahren ‘gesehen‘, und sobald man für die Veränderung offen ist, findet man plötzlich überall Informationen und weiß man, was die Intensivtierhaltung mit dem Wohlergehen der Tiere macht, mit der Umwelt tut; und wie gut Pflanzenprodukte sind für deine Gesundheit, im Gegensatz zu was Fleisch, Fisch und Milchprodukte in deinem Körper tun. Am Ende des Blogs habe ich unter ‘Weiter lesen‘ eine etwas ausführlichere Liste von Gründen (und einige Links zu Webseiten) gepostet. Es macht nur Sinn, alles zu lesen, wenn du dafür offen bist, oder wie der (Fußball-) Großmeister Johan Cruijff sagte: “Du wirst es nur sehen, wenn du es erkennst!“ Und ich möchte hinzufügen, wenn du es einmal siehst dann wolltest du dass es aufhört oder zumindest sich verbessert:

  • weniger Tier leid – allein in den Niederlanden schlachten wir mehr als 500 Millionen Tiere pro Jahr, das sind 1,5 Millionen pro Tag!!
  • Wiederherstellung der Erde – Viehzucht ist eine der größten Ursachen für Treibhausgase, Entwaldung und die Zerstörung der Ozeane;
  • ein längeres gesundes Leben – Pflanzenprodukte enthalten alle Nährstoffe, die dein Körper braucht, ohne die schädlichen Auswirkungen, die tierische Produkte haben kann (Herz-Krankheit, Fettleibigkeit, Krebs, …) -.

Kip Andersen, mit seiner What The Health-Dokumentation, hat mich mit dem gesundheitlichen Effekt aufgeweckt, so dass ich auch die anderen zwei Gründe sah. Präsentation ist offensichtlich sehr wichtig. Wer kann die Niederlande, wer kann Deutschland, wer kann die Welt erschüttern/wecken? Jemand mit einer provokativen Einstellung? Ich wundere mich, ob die Leute anfangen würden, bewusster über diese Veränderung nachzudenken, wenn jemand mit der Persönlichkeit von zum Beispiel Geert Wilders darüber diskutieren würde. Er ist ein rechtskonservativer Politiker, bekannt für seine provokante Art sensible Themen anzusprechen.

Es könnte so klingen (ich habe typische Geert Wilders Ausdrücke verwendet, die wahrscheinlich bei der Übersetzung verloren gegangen sind):

Sehr geehrte Frau Vorsitzende, es scheint, dass wir in diesem Land verrückt geworden sind, ja, total behämmert. Es gibt derzeit mehr Schweine in den Niederlanden, in Brabant, als hart arbeitende Niederländer. Diese armen, süß und intelligente Vierbeiner sind drinnen in Scheunen gehalten, wo sie kaum den Arsch drehen können, bevor sie schrecklich abgeschlachtet werden. Und für was, Frau Vorsitzende? Für totes Fleisch, das in unserem Körper verfault, mit Bakterien, die uns langsam vergiften. Für Preishammer-Fleisch, das in Länder wie Italien exportiert wird. Frau Vorsitzende, wie kann der Premierminister zulassen, dass die unschuldige, fleißig Brabant-Einwohner aufgegeben werden, ja im wörtlichen Sinne im Gestank gelassen werden?

Oder jemand mit einer ganz anderen Persönlichkeit, Barack Obama, inspirierend, analog zur Wahlsiegrede für sein Haus in Chicago 2008:

Hallo, Chicago. Wenn es jemanden gibt, der immer noch daran zweifelt, dass Amerika ein Ort ist, wo alles möglich ist, die immer noch fragt, ob der Traum unserer Gründer in unserer Zeit lebendig ist, der immer noch die Bedeutung einer gesunden Lebensweise in Frage stellt, friedlich mit einander lebend, dafür sorgend dass diese schöne Erde, ihre lebensspendenden Wälder und die Tiere, die die Erde bewohnen, erhalten bleiben, dann ist heute Nacht deine Antwort. Ich denke, dass uns gesagt wird, dass wir die Art, wie wir die Erde, die Ozeane, den Fisch und unser Vieh behandeln, nicht ändern können, dass wir unsere Gesundheits- und Ernährungsgewohnheiten nicht ändern können: Ja, wir können! Yes we can!

2) Angst vor den unbekannten Folgen der Veränderung

Meiner Meinung nach ist dies vielleicht der wichtigste Grund dafür, dass sich die Leute einer angekündigten Veränderung widersetzen. Und ich würde auch Angst haben, wenn ein Weltleiter top-down ankündigen würde, dass die Tierenthaltung reduziert wird, dass der Landwirtschaft nur noch für eigenen Verzehr verwendet wird, so dass wir mehr pflanzliche und weniger tierische Produkte essen werden. Vor allem, wenn kein detaillierter Plan mit allen möglichen Konsequenzen zusammen mit Lösungen erstellt wurde. Und die Konsequenzen gehen weit über das bloße Zusammenfassen der Fakten hinaus

  • wir werden alle gesünder,
  • wir werden immer noch die Welt retten, und
  • wir werden weniger Tier Leid verursachen.

Wenn du nur an die wirtschaftlichen Konsequenzen denkst, wirst du Sorgen und Kopfschmerzen haben. Man hört Aktivisten (als auch ‘meinen Held‘ Kip Andersen WTH Dokumentarfilm) oft sagen, dass sie nicht verstehen, dass die Regierung nicht eingreift, oder dass in der Industrie (Fleisch, Fisch, Milchprodukte), Pharmaunternehmen, Ärzte und Patientenvereins zusammen verschwören zu verhindern dass ihre Produkte oder Dienstleistungen einen schlechten, ungesunden Namen bekommen, dass der Geldstrom austrocknet, und so weiter.

Ich finde das und diese Angst gar nicht merkwürdig, und eigentlich ganz gut zu verstehen. Es ist schon etwas! Um nur ein Beispiel zu nennen: eine der Konsequenzen könnte sein, dass in den Niederlanden die Schweineställe geschlossen werden. Dass nur Kleinbauern mit schwein-würdigen Haltung von Schweinen übrigbleiben, um den kleinen Fleischbedarf in den Niederlanden zu decken. Dann sollen Alternativen für dieses Exportprodukt entwickelt werden, für die betroffenen Landwirte, für die Verpackungsunternehmen, für den Transportsektor, für die Staatskasse, etc. Und das ist nur ein kleines Beispiel in einem relativ kleinen Land – denk mal daran, was dies global bedeutet! Sorgen und Kopfschmerzen. Schlimme Kopfschmerzen, oder?

Wie in vielen anderen Länder, wird Milch in den Niederlanden empfohlen: „Milch macht stark“; gut gemeint und gut für die Wirtschaft und das Geschäft. In den fünfziger Jahren gab es einen Überschuss an Milch und die Regierung subventionierte Milch als „Schulmilch“ in den Grundschulen.

Auch in Deutschland wird Kuhmilch subventioniert, mittels einem niedrigen Mehrwertsteuersatz von 7% gegen 19% für Pflanzenmilch. Ich bin nicht überrascht, dass auch die Milchindustrie, um bei diesem Beispiel zu bleiben, Studien sponsert, die die gesundheitlichen Auswirkungen von Milch zeigen – das ist ein Teil des Marketings! Man glaubt an sein Produkt. Wenn jemand negative Ergebnisse bezüglich Milch oder Fleisch veröffentlicht, dann stellst du sicher, dass du auch positive Ergebnisse zeigen könntest.

Die Liste der möglichen Konsequenzen ist zu groß, um sie in einem Blog zu erfassen. Ich möchte jedoch ein letztes positives Ergebnis erwähnen. Der Konsum von mehr pflanzliche und weniger Tierische Lebensmittel führt dazu, dass Menschen länger gesund leben. Ja, wirklich, ich bin überzeugt! Die zwanzig Lebensjahre, die ich mit der Diagnose Typ-1-Diabetes an meinem 15. Geburtstag ‘verloren‘ habe (siehe meinen ersten Blog), sind jetzt mit meiner pflanzlichen Ernährung wieder da. Auf zu den hundert! Der Bedarf an cholesterinsenkenden Medikamenten, Blutdrucksenkern, Stents usw. wird deutlich geringer sein. Und ich spreche nicht nur von ernährungsbedingten Krankheiten (wie Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen), sondern auch von solchen mit einem genetischen Hintergrund. Viele Krankheiten werden durch Fehler im genetischen Material, DNA, verursacht. Oft gibt es sogenannte epigenetische Komponenten, die resultieren in die ‘sichtbare‘ Krankheit; epigenetische Komponenten sind zum Beispiel Umweltfaktoren, Stress, Ernährung, … Ich weiß, dass mein Typ-1-Diabetes eine erbliche/genetische Veranlagung hat. Es ist durchaus möglich, dass als epi-genetischer Bestandteil der Verzehr von Tierernährung (insbesondere Molkereiprodukte werden oft genannt im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen) involviert war. Mein Immunsystem wurde aktiviert, dass es auch Antikörper gegen meine eigenen Insulin-produzierenden Zellen gebildet hatte. In jedem Fall können sich die pharmazeutischen Unternehmen, als eine positive Konsequenz der Verringerung des Bedarfs an Arzneimitteln für die gegenwärtigen Krankheiten, stärker auf andere seltene (hauptsächlich vererbte) Krankheiten konzentrieren.

3) Kann ich an dieser Änderung teilnehmen? Bin ich geeignet? 4) Verbunden mit dem, was wir immer getan haben; 9) Routine: Ich mache es immer so

Natürlich ist (fast) jeder in einer Art Routine, auch in Bezug auf Einkaufen, Kochen, Essen und Sport. Ohne Anleitung/Coaching können viele Menschen nicht auf eine andere Diät umsteigen. Es gibt Länder, wo sehr wenig gekocht wird (Amerika zum Beispiel). Wo fast täglich verarbeitete, oft tierische Fertiggerichte auf dem Tisch liegen. Und, aus Gründen der Klarheit, ein solches Gericht in den Ofen oder in die Mikrowelle legen, heißt nicht Kochen. Nicht nach meinem Wörterbuch. Pflanzliche gerichte sind am besten und gesündesten, wenn du sie selbst zubereitet. Nicht jeder wird sich deshalb für diese Veränderung geeignet fühlen.

Als ich als Kind gefragt habe, was wir am Abend essen würden, wird das Fleisch immer zuerst erwähnt: „Schweinekotelett“ und was sonst noch? „Kartoffeln und Blumenkohl.“ Und was als Nachttisch? „Joghurt mit Früchten.“ Beim Mittagessen trinken meine Eltern jeden Tag ein Glas Milch und meine Großeltern und ihre Eltern und Großeltern und so weiter. So haben wir es immer gemacht. Es wird uns buchstäblich mit der Muttermilch aufgesogen; Milch wird immer noch in der Schule subventioniert. Das gibt man nicht einfach so auf. Verständlicher Widerstand!

Zum Abendbrot? Ich?

Fleisch, Fisch und Milchprodukte zu essen ist Tradition; dass diese Tradition oft getrennt von gesundem Menschenverstand ist, möchte ich mit dem Beispiel zeigen, dass in bestimmten asiatischen Ländern das Fleisch von Hunden, unser Lieblingshaustier, auf der Speisekarte steht. Etwas, das jenseits unseres gesunden Menschenverstandes liegt, oder? Das ist aber auch Tradition.

Wenn du weiter machst, was du immer getan hast, bekommst du immer das, was du immer bekommen hast.“ Dieser Ausdruck trifft zu, wenn du den Widerstand gegen eine Veränderung der Routine widerlegen willst. Nicht zu ändern bedeutet, dass wir hauptsächlich Tierische Lebensmittel essen, dass wir weiterhin auf intensive Tierhaltung angewiesen bleiben, dass wir weiterhin die Umwelt belasten und dass wir tatsächlich auf dem Weg sind, die Erde zu zerstören … Dieser Kurs ist ziemlich beängstigend: mit steigendem Wohlstand in Ländern wo seltsam genug hauptsächlich pflanzlich gegessen wird, wird mehr und mehr eine westliche, tierische Diät übernommen. Wenn alle Chinesen die Tierliche Ernährungsverhalten der Amerikaner übernehmen würden, dann wäre die Erde zu klein, um alle Rinder zu halten und um genügend Viehfutter zu erzeugen.

5) Geringes Vertrauen, dass die Änderung richtig gehandhabt werden kann

Wer könnte solch eine groß angelegte Veränderung anführen? Ein Weltführer? Und das Management sollte nach Ländern erfolgen – vom jeweiligen Präsidenten? Ich habe ein kurzes Interview des „Gesundheits- und Umweltaktivisten“ Leonardo DiCaprio mit dem damaligen Präsidenten Barack Obama über den Klimawandel aufgrund von Treibhausgasen gesehen; ich fand seine Leistung positiv, aber nicht sehr konkret. Obama möchte es jetzt, weil er nicht mehr Präsident ist, tun? Er hat das Vertrauen vieler Menschen, auch außerhalb Amerikas – er ist sich sicherlich die Weltprobleme bewusst und weniger von „Amerika zuerst“.

6) Die Änderung ist ein Hype; 10) Die x-te Änderung

Ich habe einen netten Blog von foodrevolution über pflanzliches Essen gefunden und ob es ein Hype ist oder nicht. Es ist wichtig zu erklären, dass weniger Tiere zu essen kein Hype ist, keine vorübergehende, sondern eine dauerhafte, nachhaltige Lösung. Dass es nicht die x-te Änderung ist, wie: „Zuerst musste ich mehr Fisch essen und jetzt weniger“ oder „Zuerst musste ich auf meine Kohlenhydrate und jetzt auf tierische Proteine ​​und Fette achten“. Deswegen wichtig zu erklären, dass es die Omega-3-Fettsäuren sind, warum Fisch empfohlen wurde – ich empfehle sie immer noch, aber aus pflanzlichen Quellen. Auch in der neuen pflanzlichen Diät wirst du mit Fett aufpassen müssen, Dosieren, auch die gute Fette: Fette aus Avocados und Nüsse zum Beispiel, es bleiben Fette, so hochkalorisch: “don’t go nuts on the nuts!“.

Gut gemeinte Kampagnen wie „Ein-Tag-pro-Woche-ohne-Fleisch“ werden wahrscheinlich als Hype gesehen. Jedes bisschen hilft. Aber es mindert den Ernst und die Notwendigkeit der Veränderung. Leute, die eine Weile bei dieser Kampagne bleiben, denken, dass sie wirklich etwas richtig machen … Ein Tropfen auf den Ozean. Kurzfristig, und Verschiebung der Hinrichtung; selbst wenn jeder, der jetzt Fleisch isst, daran festhält, wird das Problem wachsen, weil in den Ländern, in denen der Wohlstand zunimmt, mehr tierische Produkte gegessen werden. Dass Fleisch, Fisch und Milchprodukte nicht mehr normal sein dürfen, muss betont werden! Also eher die Kampagne „nur einen Tag pro Woche Fleisch“.

7) Meine Meinung wurde nie gefragt; 8) Schlechte Kommunikation

Zu viel Kommunikation existiert nicht – oft wird zu wenig kommuniziert, zu wenig Menschen (Gruppen) beteiligt, zu wenig Erklärung gegeben, zu wenig Information darüber, wo wir im Change-Management-Prozess stehen. Was finden die Unternehmen, die von der Veränderung betroffen sind? Die Wissenschaftler, die Aktivisten, …? Stakeholder, es gibt einige. Sie müssen einer nach dem anderen einbezogen werden, um Teil der Veränderung zu werden. Kein einfacher Job! Noch einmal, mehr Sorgen und Kopfschmerzen!

11) Ich werde nicht besser, andere ja; 12) Die Belohnung ist unklar

Unternehmen, die direkt oder indirekt mit tierischen Lebensmitteln umgehen, werden nicht besser werden; diejenigen, die sich in der Landwirtschaft und im Gartenbau und in der Pflanzennahrung tätig sind, dürften wahrscheinlich profitieren. Nicht einfach, aber es wird notwendig sein, im Voraus darüber nachzudenken, was die erste Gruppe tun wird und wie ihnen geholfen wird. Es ist wichtig, diese Unternehmensgruppe einzubeziehen. Es scheint alles sehr schwierig zu organisieren, meiner Meinung nach.

„Sie können jetzt sagen, dass Tierische Lebensmittel schlecht für die Gesundheit sind und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, aber ich habe auch andere Studienergebnisse gesehen …“ Wer oder welche Studie solltest du glauben? Als Wissenschaftler denke ich, dass ich unterscheiden kann zwischen vertrauenswürdigen, zuverlässig eingerichteten und durchgeführten Studien und solchen mit einem Vorurteil – völlig klar, wenn eine solche Studie beispielsweise von der Fleisch- oder Milchindustrie gefördert wird. Aber selbst in der Diskussion über das Rauchen, wo die Beziehung zu Krankheiten wie Lungenkrebs offensichtlich ist, dauerte es Jahre, bis Warnungen auf Zigarettenpackungen verpflichtend gemacht wurden; die Tabakindustrie hat auch Studien in Auftrag gegeben, die zeigten, dass Rauchen nicht gesundheitsschädlich ist.

Ich glaube, dass das Aufgeben oder Reduzieren von tierischen Nahrungsmitteln viel einfacher sein sollte, als das Rauchen aufzugeben – Zigaretten enthalten stark süchtig machende Substanzen und Aufgabe resultiert in Entzugssymptome. Der Konsum von Fleisch, Fisch und Milchprodukte wird verwendet oder sogar gelernt; nur Käse enthält Casein, das eine gewisse suchterzeugende Wirkung haben könnte. Um ehrlich zu sein, Käse, vor allem holländischer alter Käse, ist das Einzige, an das ich manchmal denke – besonders, wenn ich am Freitagnachmittag ein Bier trinke, jetzt mit ein paar ungesalzenen Nüssen anstelle von Käsewürfeln.

Von den drei wichtigsten Effekten, die zu einer stärker pflanzlichen und weniger tierischen Ernährung führen, sollte die offensichtlichste und spürbarste Belohnung die deiner Gesundheit sein; dass weniger Tier Leid und weniger Treibhausgase (und Mist / Geruch) dazu führen, könntest du leicht übersehen, vor allem, wenn du deinen Kopf in den Sand steckst.

 

Schlussfolgerungen: Wir, die Konsumenten, werden es tun

Meine erste Schlussfolgerung: Top-Down wird diese Veränderung nicht geführt werden.

Mit Blick auf dem obigen Widerstand und mögliche (zu Kopfschmerzen führenden) Folgen, vor allem im wirtschaftlichen Bereich, wird  KEIN Weltführer aufstehen um die intensive Tierhaltung (einschließlich Fischzucht und -Fang) zu reduzieren, zusammen mit den Führern aller Länder, und der Verzehr von Fleisch, Fisch und Milchprodukten zu entmutigen. Auch nicht Obama. Vielleicht, wenn es einen schnellen Anstieg der Prozentsatz der ‘grüne‘ Verbraucher geben wird, wenn die Leute, sag etwa 50% der Menschen, diese Änderung wollen (das wird weiter unter ‘Was kannst du tun‘ besprochen). Ich sehe auch nicht, dass ein Führer eines Landes wie die Niederlande diese Änderung zuerst einführen wird. Geht auch gar nicht – die Notwendigkeit der Veränderung betrifft den Planeten, die Erde: alle Länder, alle Menschen müssen teilnehmen, nicht Schritt für Schritt. Es wäre ein wenig dasselbe wie Theresa May, die Premierministerin des Vereinigten Königreichs eines Tages sagen würde: Schau, es gibt ein Problem mit unserem Transportsystem; weil in fast der ganzen Welt der Transport auf der rechten Seite der Straße ist und wir auf der linken Seite fahren; Deshalb werden wir Schritt-für-Schritt auf der rechten Seite fahren – Lastwagen starten morgen, Autos nächsten Monat, … Premierminister Rutte wird auch viele ‘Kollisionen‘ mit anderen Ländern erwarten können, wenn er einseitig ankündigt, dass die Niederlande aufhören, Schweinefleisch zu exportieren, ohne dass die anderen Länder diese Veränderung akzeptieren. Jeder muss für eine erfolgreiche Veränderung teilnehmen.

Meine zweite Schlussfolgerung: von unten nach oben, bottom-up, wird diese Änderung erfolgreich sein

POWER TO THE PEOPLE! Wir, die Konsumenten, haben die Macht! Eine größere Nachfrage nach pflanzlichen Produkten und eine schrumpfende Nachfrage nach tierischen Produkten wird das Angebot bestimmen. Es wird Unternehmen dazu bringen, ohne Widerstand darauf zu reagieren. Vergleich Ernährung mit Musik. Wir essen nicht nur gerne, sondern viele hören auch gerne Musik und oft gleichzeitig, oder?

Vor Jahren konnten wir zwischen LPs und digitaler Musik wählen. Immer mehr Menschen entschieden sich für digitale Musik und es gab einen Markt für Streaming-Dienste, Telefone, auf denen man Musik hören konnte und viele andere Geräte und Dienste. Wir, die Konsumenten, haben diese Veränderung verursacht – es gibt niemanden, der diese Veränderung von oben geführt oder gemanagt hat; niemand, der gesagt hat, wir sollten weniger LPs und mehr digitale Musik verwenden. Wir haben es realisiert, nur nach den ökonomischen Regeln von Angebot und Nachfrage. Ohne Widerstand, nicht einmal von den Herstellern von LPs. Die Norm ist jetzt, Musik digital zu dir zu nehmen, und einige hören noch LPs.

IN DER GLEICHEN ART SOLLTE PFLANZENBASIERTE NAHRUNG DER STANDARD SEIN, DER KONSUM VON TIERISCHE LEBENSMITTEL DIE AUSNAHME.

Was kannst du tun?

Sei der Anführer deines eigenen ‘Lifestyle-change‘. Beginne morgen ein Experiment wie ich (Blog 5), an erster Stelle für deine eigene Gesundheit. In dieser Zeit wirst du sehen, dass du dich mehr in dem Thema vertiefen wirst. Nur weil du im Internet surfst, um zu sehen, welche Rezepte es gibt, gut und lecker pflanzlich zu essen. Ja, das ist möglich! Du wirst mehr und mehr lernen, nicht nur über die gesundheitlichen Auswirkungen, sondern auch über die Missstände der intensiven Tierhaltung. Ich verspreche es dir, dass du mehr als einmal sagen wirst: aber das kann nicht wahr sein?!! Was zur Hölle machen wir? Das ist genau so, wie es mir bei dem zweiwöchigen Pflanzlichen-Essen-experiment ging. Das Experiment ist jetzt etwa 4 Monate hinter mir und ich esse noch immer kaum Tierliche Lebensmittel.

Ich denke wirklich, dass dir das Gleiche passiert. Der nächste Schritt ist, dass du andere involvierst. Das kann ein sehr schöner Prozess sein. Wenn ich gefragt werde, warum ich kein Fleisch, Fisch und Milchprodukte esse, ist meine erste Antwort, dass ich es für meine Gesundheit tue. Und dass ich andere Menschen nicht davon überzeugen werde, unaufgefordert wie ein Zeuge Jehovas. Jedes Mal, manchmal sofort, manchmal am nächsten Tag oder in der Woche, kommt die Frage: Kannst du uns mehr darüber erzählen? Dann sind sie ‘am Haken‘ und ich werde mehr erzählen. Nach meiner Erfahrung ist der Gesundheitsaspekt eine positive Attraktion.

Meine Verlobte und ich haben uns Anfang Juni verheiratet und gingen auf einer Hochzeitsreise nach Bonaire – Tauchen, die karibische Atmosphäre und einander genießen. Wir haben dort ein sehr nettes Paar getroffen, gelegentlich etwas getrunken und über alles geredet. Zu Hause fingen sie an vegan zu essen, nachdem wir ihnen mit einer ‘pflanzliche-Einkaufsliste‘ geholfen hatten. Ich habe also mehr Beispiele, und ich hoffe, dass jeder, der dies liest, teilnehmen möchte. Man könnte berechnen, wie viele Menschen mehr Pflanzliche und weniger Tierliche Produkte essen würden, wenn jeder der schon vegan isst, innerhalb von zwei Monaten, drei Menschen dazu ermutigen kann, sich zu ändern. Mit einem Jahr könnte theoretisch mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung die Ernährung geändert haben. Ruud, aus dem Paar auf Bonaire, nannte dies das Pyramidenspielprinzip.

Eine Frage des Tuns

Bereit für die Aktionen?

Überzeugst du dich zuerst wie oben beschrieben. Sprich dann mit den Menschen in deiner Umgebung, mit denen du bereits eine Vertrauensbeziehung hast.

Gib an, dass der Konsum von mehr pflanzliche und so wenig Tierische Lebensmittel wie möglich für dich gut ist – am besten mit Beispielen, wenn du diesen hast (du hast abgenommen, weniger Arthrose, mehr Energie, …).

Sage dann es wird auch dem anderen gut tun und dass immer mehr Menschen es tun.

Zu guter Letzt, gib zu, dass der Anfang ziemlich schwierig war, aber dass du es geschafft hast und dass der andere es sicherlich auch tun kann – verweise auf Webseiten oder sende eine Liste von Pflanzenprodukten oder etwas ähnliches.

Vergiss auch nicht, wenn Freunde vorbeikommen, um eine schmackhafte pflanzliche Mahlzeit zu bereiten oder Snacks zu servieren.

ZUM SCHLUSS

TEIL DIESE MITTEILUNG, diese Nachricht mit so vielen Menschen wie möglich. Twitter, E-Mail oder über jedes Medium, egal was. Die Teilschaltflächen befinden sich am unteren Rand unter zusätzlichen Informationen (‚weiterlesen‘).

Veränderung, ja! Fühlen Sie sich besser als Pflanzenesser. Wir alle machen es einfach!

 


 

WEITER LESEN

 

Notwendigkeit für Veränderung

Es gibt drei (Gruppen von) Gründe, weniger Tiere zu produzieren und zu konsumieren, ohne vollständig sein zu wollen:

1) Tier Leid

  • In den Niederlanden werden mehr als 500 Millionen Tiere pro Jahr geschlachtet
  • Es gibt ein kleines Niederländisches Video (nein, ich will nicht schreckliche Bilder posten, einfach schreckliche Zahlen, wie viele Tiere pro Jahr, pro Tag, pro Minute geschlachtet werden für Essen) etwa 30 Schweine, drei Kälber, eine Kuh, 1 Lamm und nicht weniger als 1100 Hühner – pro MINUTE …
  • Bei den Schweinen zum Beispiel, wieder nur in den Niederlanden:
    • 30 Millionen Ferkel werden pro Jahr geboren, davon sterben in den ersten Wochen 5 Millionen aufgrund der ‘nicht so angenehmen Lebensbedingungen‘
    • mehr als eine halbe Million ausgewachsene Schweine sterben auch wegen der ‘nicht so angenehmen Lebensbedingungen‘

Mehr kannst du erfahren über ’animal welfare/cruelty’ und Tierhaltung auf PETA Website bezüglich der meat and dairy industry und der egg industry.

2) Umwelt

Durch die fossilen Brennstoffe (Öl, Erdgas und Kohle) und industrielle Prozesse steigt der CO2-Gehalt in der Atmosphäre am stärksten. Viehzucht ist eine gute Zweite (Zahlen sind immer Nahrung für die Diskussion, aber es wäre jetzt etwa 21% und wird vorerst weiter steigen). Glücklicherweise können Ozeane und Pflanzen große Mengen an CO2 absorbieren und die Emissionen ausgleichen, vorausgesetzt, wir zerstören nicht die Ozeane und tropischen Regenwälder durch intensive Fischerei und Viehzucht. Es ist toll, wenn du umweltbewusst elektrisch fährst. Nur wenige Menschen scheinen zu erkennen, dass es noch besser ist, weniger tierische Produkte zu essen, weil die Auswirkungen der Tierhaltung größer sind als bei allen Transportmitteln zusammen!

Der Grund, warum wir eine Menge tropischer Regenwald (Amazonas) fällen, ist für die Landwirtschaft zugunsten von Viehfutter Getreide! Das Messer schneidet wieder an zwei Seiten, denn der Regenwald kann uns retten, nicht nur durch die Versorgung mit Sauerstoff, sondern auch, wie bereits erwähnt, durch die Aufnahme von CO2. Tierhaltung bedeutet mehr CO2 und weniger Wälder!

3) Gesundheit

Es scheint Konsens zu geben, dass pflanzliche Ernährung sehr gesund ist, obwohl ich in meinem vorherigen Blog 5 gesagt habe, dass man auch ungesund als Veganer essen kann. Tägliche Pommes mit verarbeiteten Soja-Burger und Cola, um nur einige zu nennen. Eine Ernährung aus vielen Früchten und Gemüsen, Bohnen, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Vollkornreis und Nudeln liefert alle Nährstoffe, die dein Körper braucht. Es gibt nur ein Vitamin, das du hinzufügen müsst, und das ist Vitamin B12 (aus bakteriellem Ursprung, tritt immer noch in Fleisch auf). Mit dem Verzehr von Fleisch, Fisch und Milchprodukte, bekommst du auch viele Nährstoffe, und … noch viel mehr von dem dazu, was du eigentlich nicht wöllst, und wieder in viel zu hohen Mengen: Cholesterin, gesättigte Fette und tierische Proteine. Die Wissenschaftler scheinen sich nun über rotes Fleisch zu einigen: es besteht ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, … Ähnliche Risiken bestehen auch für andere Tierprodukte, obwohl die Industrie natürlich versucht, ihren Markt zu schützen mit ‘eigenen‘ Experten und Studien. In einem der Dokumentarfilme hörte ich einen Arzt die Frage „Kann ich weißes oder rotes Fleisch besser essen?“ beantworten mit „Sie fragen eigentlich: Soll ich erschossen oder gehängt werden?“

Der Konsum von (Tiefsee) Fisch versorgt deinen Körper mit gesunden Omega-3-Fettsäuren, aber man kann es auch aus Pflanzen extrahieren (gleich wie Fische das tun!): Algen, Hanfsamen, Leinsamen, … ohne die gesättigten Fettsäuren und Cholesterin von den Fischen. Pflanzlich Essen bedeutet, dass du ZERO Cholesterin durch Ihre Diät bekommst (Ihre Leber macht es für dich). Über wie ungesund Zucht und „frische“ Fische sind gibt es hier mehr zu lesen.

Milch

Im Tierreich wird nur Milch von Babys getrunken; Die Niederlande mit einigen anderen Ländern bilden eine Ausnahme, wo Milch traditionell nach der Zeit des Babys getrunken wird, und dann auch noch von einer Kuh. Seltsam! Dem Körper fremd! Es besteht also eine große Chance, dass das Immunsystem mit Antikörpern und Entzündungsreaktionen reagiert. Du kannst mehr darüber lesen: Verursacht Milch tatsächlich Krankheiten?

Veganismus und Zahlen:

Auf der Suche nach zuverlässigen Daten über die Anzahl der Menschen auf der Welt, die hauptsächlich pflanzlich essen (siehe Link oben), stieß ich auf eine interessante Publikation: „VEGAN ERNÄHRT DIE WELTBEVÖLKERUNG

Es ist schwierig, eine zuverlässige Anzahl von Menschen zu finden, die vollständig oder größtenteils pflanzlich essen. Umfragen werden nicht in allen Ländern durchgeführt, die Fragen sind nicht immer die gleichen und die Anzahl der angeforderten Personen (Stichprobengröße) ist unterschiedlich und damit die Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Was ich auf allen Seiten finde, ist, dass die Zahl, der an pflanzlich essen interessierten und die Anzahl der Veganer in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Mit einer ziemlich groben Schätzung von 1% der Menschen weltweit, die hauptsächlich pflanzlich essen, sprechen wir von etwa 70 Millionen (Weltbevölkerung ist etwa 7,6 Milliarden) Menschen, die bereits auf der richtigen, pflanzlichen Weise sind. Wenn jeder der Hälfte dieser Menschen (35 Millionen) gelingt, drei Menschen innerhalb von zwei Monaten dazu zu bringen, auch mehr pflanzlich und weniger tierisch zu essen, und diese neuen ‘grünen‘ Menschen das Gleiche tun, und so weiter … dann würde, theoretisch, in weniger als einem Jahr, die Hälfte der Weltbevölkerung den ‘Lifestyle‘ verändert haben. Die Steigerung geht mit großen Sprüngen, denn du multiplizierst jede neue Runde mit 3: Wenn du mit 1 Person beginnst, hast du nach 6 Runden mehr als 1000 Menschen überzeugt: 1 -> 3 -> 9 -> 27 -> 81 -> 243 -> 729 (die Summe = 1093); Mit 19-20 Runden erreichst du rund 5 Milliarden Menschen. Es ist viel schneller mit dem Start einer großen Gruppe von Menschen, sagen wir die Hälfte der geschätzten Zahl der ‘grünen‘ Menschen, 35 Millionen -> 105 Millionen -> 315 Millionen -> 945 Millionen -> 2835 Millionen: aufsummierend, hast du nach 4 Runden bereits 4 Milliarden Menschen von der Veränderung überzeugt.

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